Elektromobilität - Chevrolet stellt Volt MPV5 vor
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Chevrolet Volt MPV5 |
| Foto: Chevrolet |
| © Chevrolet Deutschland GmbH |
Chevrolet stellt zur Vorbereitung der Markteinführung des Volt auf der in Peking startenden Auto China 2010 das Konzeptfahrzeug Volt MPV5 vor.
Die Studie des fünfsitzigen Familienfahrzeugs soll aufzeigen, welches Potenzial das Voltec-Antriebssystem hat. Es nutzt dieselben Grundlagen wie der Volt - Batterie betriebenes Fahren ohne Abgasemissionen. Beabsichtigt ist eine Maximierung von Effizienz und Stil.
Das Styling des Konzeptfahrzeugs Volt MPV5 orientiert sich am Design und den aerodynamischen Elementen des Chevrolet Volt. Der geschlossene Kühlergrill und der optimierte untere Frontspoiler verleihen ihm eine ausgezeichnete Aerodynamik und tragen zur Kraftstoffersparnis bei. Ein komplett verkleideter Unterboden einschließlich der Schweller, gerillte Rückleuchten und speziell designte Lamellen an der hinteren Seitenwand verringern zusätzlich den Luftwiderstand.
Konzept eines Crossovers basierend auf der Voltec-Technologie
“Das Volt MPV5-Konzept übernimmt das effiziente Design des Chevrolet Volt und passt es an das Segment der Familienfahrzeuge an. Er ist sofort als echtes Mitglied der Chevrolet-Familie erkennbar”, so Bob Boniface, Director of GM North America Crossover Exterior Design.
Im Innenraum werden die Mittelkonsole, das Instrumentenbrett und die auffälligen, zweifarbigen Ledersitze des Volt übernommen. Für erhöhten Fahrspaß mit der Familie sorgen die flexiblen Sitzpositionen des Volt MPV5: sie bieten maximalen Komfort und gewährleisten einen bequemen Ein- und Ausstieg.
Der MPV5 verwendet dasselbe Voltec-Antriebssystem wie auch der Chevrolet Volt. Ein T-förmiges Lithium-Ionen-Batteriesystem mit 16 kWh versorgt die elektrische Antriebseinheit mit Strom.
Mit fünf Insassen und rein elektrischer Antriebskraft hat der MPV5 eine Reichweite von bis zu 51,5 km. Ist die Batterie erschöpft, unterstützt ein 1,4l Motorgenerator die Batterieladung, so dass man noch bis zu 482 km mit elektrischem Antrieb fahren kann.
Marktreife für Elektromobilität durch staatliche Prämien?
“Wir haben mittlerweile rund 150 Einzelprojekte in acht Modellregionen genehmigt”, stellte Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer zu den Chancen der Elektromobilität im Interview mit dem Spiegel vom 12. April 2010 fest. Die Bundesregierung halte an dem Ziel fest, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen.
Staatliche Kaufprämien für Elektroautos lehnte Ramsauer allerdings ab. Die Elektromobilität befände sich noch in einer Testphase und die besten Technologien müssten erst gefunden werden. Ramsauer stellte sich damit gegen Forderungen der Grünen und der Automobilindustrie, die Markteinführung für Elektroautos durch Prämien zu beschleunigen.
Mit der seit Februar 2010 installierten “Gemeinsamen Geschäftstelle Elektromobilität” (GGE) wollen das Bundesverkehrsministerium und das Bundeswirtschaftsministerium die Pläne zu Elektromobilität gemeinsam vorantreiben.
Deutschland muss bei Elektromobilität Spitze sein
Nach dem Fachgespräch “Energisch Elektrisch!” der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Thema Elektromobilität erklärte der Elektromobilitätsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Jung MdB: “Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird die Elektromobilität energisch vorantreiben. Wir sehen in der Elektromobilität große Potentiale: Chancen für Wirtschaft und Arbeitsplätze in den Bereichen Automobil, Zulieferer, Elektrotechnik und Umwelttechnologien; Chancen genauso für Umwelt und Nachhaltigkeit durch die Verknüpfung von Elektromobilität und erneuerbaren Energien.”
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wolle, dass Deutschland bei der Elektromobilität an der Spitze stehe. Das sei eine Herausforderung für Forschung, Entwicklung und Industrie. Die Politik müsse dafür die Weichen stellen. Deshalb begrüße die Fraktion ausdrücklich die Initiative der Bundesregierung für eine Nationale Plattform Elektromobilität.
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