Pferde werden im EU-Staat Rumänien bis aufs Blut gequält
![]() |
Tierquälerei in Rumänien |
| Bild: ST.GEORG |
| © Jahr Top Special Verlag |
Im EU-Staat Rumänien werden Arbeitspferde teilweise bis aufs Blut gequält. In der Moldauregion um die Stadt Iasi werden Arbeitspferde nicht wie Tiere, sondern wie Abfall behandelt. Abgemagert, mit eingeschnittenen Ohren und ausgeschlagenen Zähnen, vegetieren die Tiere vor sich hin und werden als Last- und Kutschpferde eingesetzt, bis sie tot umfallen.
Der deutsche Hufschmied Markus Raabe kämpft mit Unterstützung eines rumänischen Tierarztes leidenschaftlich für die hilflosen Tiere.
In der aktuellen Ausgabe von ST.GEORG, Deutschlands großem Reitsportmagazin aus dem Jahr Top Special Verlag, berichtet Markus Raabe von seinen Erlebnissen auf seinen Reisen in die Moldauregion um die rumänische Stadt Iasi.
Hufschmied Markus Raabe kämpft für die hilflosen Tiere
“Man hat uns Steine aufs Auto geworfen”, berichtet Raabe von seinen Reisen durch einige rumänische Dörfer mit seiner mobilen Praxis. Kein Wunder, so sei die Verstümmelung der Tiere dort teilweise Tradition und rufe bei den Besitzern kein Unrechtsempfinden hervor.
| [Trigami-Review] |
![]() |
© cobra CRM PRO 2010 |
Neben Anfeindungen seien er und seine Helfer in anderen Orten hingegen wie “Könige” empfangen worden. Denn die verarmten Menschen seien dankbar für Hilfe in Form von Hufeisen oder Tiermedikamenten.
Dennoch: Über eine Million Pferde benötigten dringend Unterstützung, so Raabe. Deswegen plant er jetzt die Eröffnung einer eigenen Tierklinik in Rumänien.
Seit 2008 reist er regelmäßig mit Medikamenten sowie Ausrüstungsmaterial nach Rumänien und schult die teilweise bettelarme Bevölkerung gemeinsam mit einem rumänischen Tierarzt im Umgang und der Pflege ihrer Tiere. Sein Ziel: Die Sensibilisierung der Besitzer und ein Ende des Leids für die Pferde.
“Es ist unglaublich, auf welche bestialische Art und Weise in einem Land der EU mit den Pferden umgegangen wird. Dieser Bericht wird nicht nur Pferdefreunde tief berühren”, meint Gabriele Pochhammer, Chefredakteurin von ST.GEORG. “Gleichzeitig zeigen wir mit diesem Artikel, wie ein Pferdeliebhaber sich entgegen aller Hindernisse mit viel Engagement für das Wohl der Pferde einsetzt und so sogar Unterstützer in der Politik gewinnt.”
EU-Parlament beschäftigt sich mit der Pferdemisshandlung
In seinem Kampf gegen Tierquälerei sucht Raabe auch Verbündete in der deutschen Politik und im EU-Parlament. Und findet bei der natur- und tierschutzpolitischen Sprecherin des Bundestags, Undine Kurth, Unterstützung.
Auch Hiltrud Breyer, die im EU-Parlament für Tierschutzfragen zuständig ist, beschäftigt sich jetzt mit der Pferdemisshandlung in Rumänien.
Kommentare
3 Kommentare zu “Pferde werden im EU-Staat Rumänien bis aufs Blut gequält”
Schreibe einen Kommentar



Bitte beachten Sie auch die Diskussionsbeiträge zu diesem Beitrag (Pferde werden im EU-Staat Rumänien bis aufs Blut gequält) bei webnews.de.
Schön, dass es noch Menschen wie Herrn Raabe gibt.
Tierquälerei hat in der EU absolut NICHTS verloren! Wenn wir schon immer für uns in Anspruch nehmen, dass wir ach so zivilisiert seien, dann sollten wir uns auch dementsprechend benehmen!!
Hoffentlich wird die grüne EU-Abgeordnete Hiltrud Breyer auf politischer Ebene etwas erreichen…
Das muss aufhören! Es kann ja auch nicht im Sinne der Besitzer sein, dass denen die Pferde wegsterben, die sie ja offensichtlich als Arbeitstiere benötigen. Und wenn man dann auch noch von Verstümmelungen liest, will man nur noch heulen. Schrecklicher gehts nimmer…