Den Winterblues vermeiden - der Sonne entgegen

[Trigami-Review]
Kanarische Inseln

Kanarische Inseln

Foto: Islas Canarias
© Islas Canarias

Wenn die Tage kürzer werden und die Sonne einen zunehmend flacheren Bogen beschreibt, dann sinkt auch die Stimmung vieler Menschen. Schlappheit, Antriebslosigkeit und Lustlosigkeit stellen sich ein.

Der Winterblues, Experten sprechen von Herbst- oder Winterdepression, wird durch einen Mangel an natürlichem Tageslicht und die geringere Lichtintensität verursacht. Gedrückte Stimmung, Schläfrigkeit, ja selbst Heißhungerattacken können die Folgen sein. Der Grund ist bekannt: Bei Lichtarmut wird der Botenstoff Melatonin ausgeschüttet, er senkt den Stoffwechsel indem er auf die Schildrüsenfunktion hemmend einwirkt.

Dass die letzten Worte Johann Wolfgang von Goethes “Mehr Licht” gelautet haben, ist umstritten. Unumstritten ist, dass Tageslicht die Melatoninbildung aufhält und die Bildung von Endorphinen, Glückshormonen, fördert. Natürliches Sonnenlicht ist ein hervorragendes Mittel gegen den Winterblues, denn eine saisonal abhängige Depression (SAD) kommt zum Beispiel in Alaska sehr häufig, aber am Mittelmeer kaum vor: Sag Nein zum Winterblues

Tipps gegen den Winterblues

Kanarische Inseln

Gegen das Ausbleiben der von der Sonne angeregten Produktion von Glückshormonen kann man einiges unternehmen. Es gilt, dem Körper soviel Licht wie möglich zukommen zu lassen. Schon eine Lichtdusche mit Hilfe einer Tageslichtlampe, wie sie im Handel angeboten wird, hebt Stimmung und Leistungsfähigkeit.

Auch an bewölkten und regnerischen Tagen sollte man sich tagsüber regelmäßig draußen aufhalten. Selbst an diesen grauen Tagen ist das natürliche Tageslicht drei- bis viermal stärker als die Beleuchtung in Innenräumen.

Sport steigert das Wohlbefinden auch durch die Ausschüttung verschiedener körpereigener Glückshormone und Stimmungsaufheller. Regelmäßige Bewegung im Freien - Spaziergänge oder Radfahren - ist empfehlenswert. Jogging, Walking oder Skilanglauf können sehr positive Wirkungen haben. Winterliche Kleidung ist dabei kein Hindernis, denn die Augen leiten die Lichtempfindung an das Gehirn weiter.

Manche Lebensmittel haben eine ähnliche Wirkung. Kakao- oder Zimthaltiges, Ananas, Bananen, Avocados und Oliven sind sehr geeignet, um dem Körper die Chance zu geben, körpereigene Botenstoffe selbst zu bilden. Bitterschokolode ist durchaus, in Maßen genossen, zu empfehlen.

Urlaub auf einer der Kanarischen Inseln machen

Kanarische Inseln

Wer die Möglichkeit dazu hat, für den sind Aufenthalte in südlichen Ländern eine hervorragende Möglichkeit, das Auftreten des Winterblues zu verhindern.

Den dunklen, regnerischen und sonnenarmen Wintermonaten durch einen Aufenthalt auf den Kanarischen Inseln zu entfliehen, ist besonders reizvoll, denn das mediterran-subtropische Klima der Kanaren ist wegen seiner Nähe zum nördlichen Wendekreis das ganze Jahr über angenehm. Mit vollem Recht tragen die Kanarischen Inseln den Beinamen “Inseln des ewigen Frühlings”.

Sonne, Strand und Meer, aber auch 146 Naturschutzgebiete, darunter 11 Naturparks sowie 131 verschiedene Naturreservate, Naturdenkmäler, Landschaftsschutzgebiete, Orte von wissenschaftlichem Interesse und Ländliche Parks. Mit 4 Nationalparks haben die Kanaren die meisten der insgesamt 13 Nationalparks in Spanien.

Nur etwa vier Flugstunden von Zentraleuropa entfernt lassen sich an vielen Plätzen und Straßen historische und künstlerische Monumente bewundern, deren Architektur, Bildhauerei und Malerei die kanarische Identität zum Ausdruck bringen.

Werke des Künstlers und Naturschützers César Manrique von der Insel Lanzarote sind besonders zu erwähnen. Bereichert wird das kulturelle Leben der Kanarischen Inseln durch Ausstellungen, Theater- und Musikveranstaltungen von internationalem Rang: Kanarische Inseln

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Kommentare

One Kommentar zu “Den Winterblues vermeiden - der Sonne entgegen”

  1. » » Webnews.de am November 28th, 2009 12:21

    Den Winterblues vermeiden - der Sonne entgegen…

    Natürliches Sonnenlicht ist ein hervorragendes Mittel gegen den Winterblues, denn eine saisonal abhängige Depression kommt in Alaska sehr häufig, aber am Mittelmeer kaum vor.

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