VDZ betrachtet die Zeitung auch zukünftig als Kerngeschäft
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Wolfgang Fürstner
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| Foto: VDZ |
| © VDZ |
Wolfgang Fürstner, Geschäftsführer des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, feierte gestern sein 30-jähriges Dienstjubiläum. Fürstner, 64, steht dem Verband seit elf Jahren als Geschäftsführer vor. Der VDZ hat sich wärend dieser Zeit von einem rein mittelständisch geprägten Interessensverband zu einem profilierten Wirtschaftsverband weiterentwickelt.
“Ich bin froh, dass wir mit Wolfgang Fürstner einen exzellenten Branchenkenner an der Spitze unseres Verbandes haben, der auf eine reiche Erfahrung zurückgreifen kann, über ein hohes Maß an Diplomatie verfügt und ein profunder Kenner der politischen Zusammenhänge ist”. So würdigte Dr. Hubert Burda, Präsident des Deutschen Zeitschriftenverlegerverbandes, das Wirken Wolfgang Fürstners für die Belange der deutschen Zeitschriftenverleger.
Mit dem Umzug von Bonn nach Berlin im Jahr 2000 haben Fürstner und der VDZ offensiv den Kontakt mit den politischen Entscheidern forciert.
Eine ständige Präsenz in Brüssel, die künftig noch intensiviert werden soll, gewährleistet den rund 400 Mitgliedsverlagen zudem eine nachhaltige Interessensvertretung im europäischen Kontext. Die Stärkung der Gattung Print über ein breites Gattungsmarketing, die Öffnung der Zeitschriften für digitale Geschäftsfelder und die Institutionalisierung der Journalistenfortbildung sind weitere Tätigkeitsfelder Fürstners, mit denen sich der VDZ gegenüber seinen Mitgliedern und der Öffentlichkeit in den letzten Jahren positioniert hat.
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Verleger und Herausgeber
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| Foto: Medienhaus Lensing |
| © Medienhaus Lensing |
Auch der Verleger der Ruhr Nachrichten, Lambert Lensing-Wolff, ist überzeugt: “Die Zeitung wird noch lange unser Kerngeschäft bleiben. Obgleich wir als modernes Medienhaus unsere Inhalte natürlich multimedial produzieren.”
Mehr als 40 Millionen Euro hat das Medienhaus Lensing deswegen in seine Druckereien in Dortmund und Münster investiert. Ein klares Bekenntnis zur Zeitung, aber auch ein klares Bekenntnis zur Region.
Am 23. August 2008 wurde das neue Druckzentrum in Dortmund-Dorstfeld feierlich eröffnet. “Hier entsteht das modernste Druckzentrum Westfalens”, sagte der Verleger und Herausgeber Lensing-Wolff. Es ist die größte Investition in der Geschichte des über 138 Jahre bestehenden Familienunternehmens. Eine Woche zuvor war das Druckhaus in Münster eingeweiht worden.
Das mittelständische Unternehmen beschäftigt über 1000 Mitarbeiter. Neben Druckereien und Zeitungen ist es in den Geschäftsfeldern Lokalradio, Anzeigenblätter, Online, Call-Center, Stadtmagazine und Brieflogistik tätig.
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