Energiewirtschaftliches Kompetenzzentrum ensteht in Köln
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Universität zu Köln
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| Foto: Tim ‘Avatar’ Bartel |
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Das Energiewirtschaftliche Institut (EWI) der Universität zu Köln blickt auf eine 65-jährige Geschichte zurück. Das Institut konnte sich in diesen Jahrzehnten eine Reputation in Deutschland erwerben.
Nun soll das EWI weiterentwickelt werden und so den gestiegenen Anforderungen und der gewachsenen Bedeutung des Themas “Energie” Rechnung tragen.
Am vergangenen Donnerstag unterzeichneten Vertreter von RWE, E.ON, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Universität zu Köln einen Kooperationsvertrag. Ziel der Vereinbarung ist, der Energieforschung in Köln weitere Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen.
Think Tank soll wissenschaftliche Grundlage für die energiepolitische Diskussion stärken
Für die Energieforschung in Köln werden deshalb in den kommenden 5 Jahren zusätzliche Mittel in Höhe von 12 Millionen Euro bereitgestellt. Mit diesem Geld werden zum einen neue Professoren- und Mitarbeiterstellen geschaffen. Zum anderen soll die Internationalisierung der Energieforschung vorangetrieben werden.
NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart erklärte: “In der öffentlichen Diskussion ist dabei schon die Berechnung der Kosten der unterschiedlichen Energieträger heiß umstritten – genau wie die Auswirkung dieser Kosten auf die Volkswirtschaft. Aufgabe des neuen Energiewirtschaftlichen Instituts wird es sein, die wissenschaftlichen Grundlagen für die Diskussion zu erarbeiten und so eine sachliche Auseinandersetzung zu ermöglichen.”
Berthold Bonekamp, Vorstandsmitglied der RWE AG, begründete das Engagement seines Unternehmens für das Förderprojekt so: “Die Balance zwischen den energiepolitischen Zielen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit ist ins Wanken geraten. Damit wir weder in Deutschland noch in Europa umwelt- und energiepolitisch in eine Sackgasse geraten, brauchen wir einen europäischen Think-Tank für Energieökonomik, wie er jetzt mit dem EWI aufgebaut wird.”
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