tagesschau.de mit peinlichem Hofbericht für John McCain

Cindy McCain

Cindy McCain

Foto: godsmac
creative commons

“Inseln der Qualität” sollen laut Kurt Beck, ehemaliger Vorsitzender der SPD, durch Angebote der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender im Internet entstehen. Ein Beitrag von Ralph Sina, WDR-Hörfunkstudio Washington, auf tagesschau.de vermittelt eine Vorahnung.

“Wie Cindy McCain ihren Mann unterstützt” gerät Sina zu einem distanzlosen und kritiklosen Hofbericht, der sich in dieser Form jederzeit in Magazine einfügen würde, die sich ansonsten mit unbedeutenden Adeligen beschäftigen.

Die Ehefrau des Kandidaten der Republikaner für die amerikanischen Präsidentschaftswahlen am 4. November 2008, John McCain, skizziert Sina mit triefenden Klischees: “Immer perfekt lächelnd, immer perfekt gekleidet und scheinbar immer kontrolliert.”

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Video: Obama bringt McCains Gesichtszüge zum Entgleisen

Barack Obamas Gegner, John McCain, entgleisten die Gesichtszüge.

In der letzten Fernsehdebatte vor der Präsidentschaftswahl am 4. November 2008 glaubte McCain den in nahezu allen Umfragen mit ca. 10 Prozent führenden Barack Obama in Schwierigkeiten gebracht zu haben. Doch Barack Obama konterte die Attacke McCains sehr präzise und sehr trocken.

McCains Reaktion lässt sich in seinem Gesicht ablesen: Entsetzen, Erstaunen, Ungläubigkeit und Resignation. McCains Grimassen könnten zum optischen Höhepunkt seiner Niederlage werden:

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Marcel Reich-Ranicki: Darbietungen auf erbärmlichem Niveau

Marcel Reich-Ranicki

Marcel Reich-Ranicki

Boerne-Preis-Feier, 2007
GNU Free Documentation License

Marcel Reich-Ranicki verweigerte seine Ehrung beim Deutschen Fernsehpreis: “Meine Damen und Herren, ich habe in meinem Leben viele Literaturpreise bekommen. Heute bin ich in einer ganz schlimmen Situation. Ich muss auf den Preis, den ich erhalten habe, irgendwie reagieren und der Intendant Schächter sagte mir bitte, bitte, bitte nicht zu hart.

Ja, in der Tat. Ich möchte niemanden kränken, niemanden beleidigen oder verletzen. Aber ich möchte auch ganz offen sagen, ich nehme diesen Preis nicht an.

Nein, man kann im Arte-Programm manchmal sehr schöne wichtige Sachen sehen. Ich habe auch früher häufig Wichtiges im 3Sat-Programm gesehen, aber das hat sich jetzt geändert. Meist kommen da schwache Sachen, aber nicht der Blödsinn, den wir hier zu sehen bekommen habe.”

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Finanzmarkt in der Krise? Deutsche Bank schafft 2.500 Stellen

Zentrale der Deutsche Bank

Zentrale der Deutsche Bank

Frankfurt am Main
© Deutsche Bank

Die Deutsche Bank wird im Bereich Privat- und Geschäftskunden in den kommenden vier Jahren in Deutschland und den europäischen Kernmärkten rund 2.500 neue Stellen in der Kundenberatung schaffen.

Mit diesem Wachstumsprogramm im Bereich Privat- und Geschäftskunden will Deutschlands führende Bank ihren Erfolgskurs der vergangenen Jahre fortsetzen. Die Marktführerschaft im Heimatmarkt Deutschland soll gefestigt werden. Die Deutsche Bank will ihre starke Position in Europa ausbauen. Deshalb erweitert sie ihr Filialnetz vor allem in Deutschland, Italien und Polen.

Das Wachstumsprogramm sieht vor, bis 2012 europaweit rund 400 neue Filialen zu eröffnen, davon allein 150 Filialen in Deutschland. Zudem investiert die Deutsche Bank in den Aufbau eines wettbewerbsfähigen europäischen Consumer Bankings.

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Lambsdorff: Kein Bürger muss Angst um Spareinlagen haben

Otto Graf Lambsdorff

Otto Graf Lambsdorff

Bild: Eilmeldung
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Der frühere Wirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff (FDP) ist sicher: “Die Finanzkrise ist beherrschbar. Insbesondere muss kein Bürger Angst um seine Spareinlagen haben. Ich gehe nicht zur Bank und schaue nach, ob mein Vermögen noch da ist.”

Die Finanzkrise könne nicht mit der Weltwirtschaftskrise 1929 verglichen werden. “Eine Krise wie die große Depression von 1929 werden wird nicht noch einmal erleben”, sagte Lambsdorff der “Rheinischen Post” (Mittwochausgabe).

“Die Staaten haben aus dieser Krise gelernt. Und die Notenbanken stellen Geld für Kredite zur Verfügung, wenn es nötig ist. 1929 hatten sie das Geld verknappt und damit die Krise angeheizt.”

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